Attraktionen rund um den Aso Vulkan

Erlebe einen von Japans beeindruckendesten Geoparks

Fabienne   - 3분 읽은 시간

Zuerst einmal muss man wissen, dass die Aso Caldera riesig und vielseitig ist und sich in ihr mehrere Vulkankegel befinden, die gemeinsam den Aso-san bilden. Dazwischen befinden sich Felder, Farmen, heiße Quellen und kleine Hügel. Zusammen mit den aktiven Vulkankegeln bietet die Gegend eine unglaubliche Abwechslung.

Die Hauptattraktion der Gegend ist zweifellos der Naka-date, der aktivste Vulkankegel Japans. Tatsächlich ist dieser hier so aktiv, dass immer mal wieder Teile gesperrt werden. Vom Hubschrauber aus kann man die Aktivität besonders gut beobachten, was auch das folgende Video sehr beeindruckend zeigt:

Busse fahren regelmäßig von der Aso Station den Vulkankegel hinauf bis zum dortigen Besucherzentrum und der Seilbahn, die früher bis zum Kraterrand gefahren ist. Seit einigen Jahren aber steht die Seilbahn mittlerweile still, da die austretenden Gase zu gefährlich sind. Das macht die Atmosphäre aber nur noch beeindruckender und man sieht, was für eine Naturgewalt hier herrscht.

In der Umgebung kann man wunderbar wandern und es gibt verschiedene schöne Routen, die trotz des aktiven Vulkans offen sind. Das Besucherzentrum an der Aso Station ist ebenfalls hilfreich und bietet viele Informationen zu verschiedenen Orten, wie besipielsweise der faszinierenden Graslandschaft Kusasenri-ga-hama (草千里ケ浜). Nach einer kurzen Wanderung kann man auch den Kijima-dake (杵島岳, 1.270m) erreichen, von dem aus man einen herrlichen Blick auf die Umgebung hat. Der Eboshi-dake (烏帽子岳, 1.337m) ist ein weiterer Vulkankegel, den man besteigen kann.

Der einfachste Weg, hier von Ort zu Ort zu kommen, ist zweifelsohne ein Auto. Natürlich gibt es auch lokale Busse, aber diese verkehren nicht sehr regelmäßig.

Wann reisen? Anfang April ist es noch immer recht kalt, aber es gibt genügend heiße Quellen, in denen man sich aufwärmen kann. Allerdings ist die Gegend besonders beeindruckend, wenn etwas später alles schon ganz grün ist und auch der Herbst ist dort sehr angenehm und vor allem warm.

Wo übernachten? Ich kann die Shukubo Aso empfehlen, ein wundervoll restauriertes altes Farmhaus nahe der Aso Station. Eine preiswerte Unterkunft bietet auch die Aso Base Backpackers.

Wie lange bleiben? Ich würde sagen, man kann hier guten Gewissens zwei bis drei tage verbringen, gerade dann, wenn man Wandern möchte. Aber selbst für einen Tag lohnt sich die Gegend.

Je nachdem, wie stark die vulkanische Aktivität ist, kann vor allem der Zugang zu den Kratern verboten sein. Meist aber gilt das tatsächlich nur für das letzte Stück bis zum Krater selbst und alle anderen Orte können zu jeder Zeit besucht werden.

Fabienne

Fabienne @fabienne.machner

I am a passionate writer who loves Japan and enjoys traveling and meeting new people.